Am 31.05. wollen, wie schon im letzten Monat, erneut Überreste der Querdenken-Bewegung zusammen mit Faschisten durch Reutlingen marschieren. Das Motto ist dasselbe: „Gemeinsam für Deutschland“. Hinter ihren unkonkreten Forderungen nach „Frieden“ und der Kritik an der neuen Merz-Regierung verbergen sich eindeutig rechte Positionen. Die Organisator:innen wollen noch striktere Grenzkontrollen und mehr Abschiebungen und wünschen sich eine noch rechtere Regierung als die aktuelle. Statt für Frieden und Solidarität stehen sie also für Rassismus und Abschottung.

Wer sich davon angesprochen fühlt, konnte man am 26.04. sehen: von nach rechts abgedrifteten Teilen der Friedensbewegung über die AfD-Gemeinderatsfraktion bis zum III. Weg und der NPD war alles dabei. Von Distanzierung keine Spur – Hansjörg Schrade, Reutlinger Afd-Gemeinderat, durfte sogar auf der Kundgebung von „Gemeinsam für Deutschland“ eine Rede halten.

Nun will „Gemeinsam für Deutschland“ am 31.05. wieder durch Reutlingen ziehen. Und wie schon im April sagen wir: In unserer Stadt ist kein Platz für Rechte und Faschisten! Lasst uns den rechten Aufmarsch verhindern!

Wir leben in Zeiten kapitalistischer Krisen, die für große Teile der Gesellschaft immer spürbarer werden. Die Rechten setzen an dieser Stelle an und versprechen einfache Lösungen. Die Spaltung unserer Klasse kann aber niemals die Antwort sein und verhindert einen gemeinsamen Kampf für eine solidarische Gesellschaft ohne rassistische Spaltung, Ausbeutung und Unterdrückung.

Ein Kampf, in dem wir den Ruf nach Frieden nicht den Rechten überlassen dürfen, sondern ganz klar antimilitaristische Positionen sichtbar machen müssen; das heißt, gegen Waffenlieferungen, Aufrüstung und die Wehrpflicht einzustehen. In dem wir von links Kritik an der Regierung üben: An ihrer unmenschlichen Asylpolitik, an Sozialabbau und Kriegstreiberei. Ein Kampf, in dem wir zusammenstehen gegen rassistische Spaltung und uns für echte, internationale Solidarität stark machen.

Wir müssen die Rechten auf der Straße und in der Öffentlichkeit zurückdrängen. Wir als Antifaschist*innen stehen in der Verantwortung, ihnen die Erfolgserlebnisse zu nehmen und so zu verhindern, dass sie an Selbstbewusstsein gewinnen und es zu weiteren Mobilisierungen kommt.

Schließt euch uns am 31.05. an, wenn es darum geht, den rechten Aufmarsch in Reutlingen zu blockieren! Kommt zur Kundgebung mit anschließender Demo ab 12:30 Uhr auf dem Listplatz!

Alle zusammen gegen den Faschismus!

Kategorien: Allgemein

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